Anmeldung zu den Exkursionen im Sommersemester 2022

Von 15. November–25. November 2021 ist es wieder möglich, sich für Exkursionen im Sommersemester 2022 anzumelden. Untenstehend sind die Kurzbeschreibungen zu den einzelnen Exkursionen zu finden.

Bitte entnimm den jeweiligen LV-Beschreibungen im Sommersemester die detaillierten Informationen zur Exkursion.
Corona-bedingt kann der Exkursionsteil entfallen, die LV wird aber in jedem Fall durchgeführt und gegebenenfalls als Online-LV abgehalten. Bei Fragen kontaktiere bitte direkt die LV-Leitung.

 

603.501 Belgien und die Niederlande

Alexander Jost

Kurzbeschreibung folgt

Der Exkursion selbst werden einige einführende Sitzungen sowohl praktischer als auch inhaltlicher Natur vorausgehen.

Hier geht’s zur Exkursion „Belgien und die Niederlande“

 

603.502 Emilia Romagna: Orte des Faschismus, der Deportation und des Widerstands

Grazia Prontera

Im Rahmen dieser fünftägigen Exkursion haben die Studierenden die Möglichkeit, die Geschichte des Faschismus und des Zweiten Weltkriegs zu erfahren, indem sie Orte besuchen, die symbolisch für die faschistische und nationalsozialistische Unterdrückung, die Deportation von Antifaschisten und Juden sowie den Befreiungskampf stehen. Der Historische Park von Monte Sole (Bologna), das ehemalige Konzentrationslager von Fossoli (Modena) und das Widerstandsmuseum in Bologna sind einige der wichtigsten Stationen dieser Exkursion. Während der Exkursion haben die Studierenden die Möglichkeit, sich mit Wissenschaftler*innen verschiedener Institute des Widerstands in der Emilia Romagna und von der Universität Bologna auszutauschen.

Die Exkursion ist vom 23. bis zum 27. Mai 2022 geplant.

Hier geht’s`zur Exkursion „Emilia Romagna“

 

603.503 Triest 1719-1945 oder Wien 1900

Laurence Cole

Zur Zeit wird noch abgewartet, welche 4-tägige Exkursion am leichtesten durchzuführen sein wird. Die Optionen sind:
1) Die Geschichte der Stadt Triest 1719-1945, wo es um die historische Entwicklung der Stadt von der Errichtung des Freihafens unter der österreichischen Monarchie bis zum Fall des italienischen Faschismus im Zweiten Weltkrieg geht.
Falls aus Gründen der Pandemie eine Reise nach Italien nicht möglich sein wird:
2) Wien 1900. In dieser Exkursion beschäftigen wir uns mit der Kultur und Gesellschaft der kaiserlichen Hauptstadt im Zeichen der Moderne. Neben der Entwicklung Wiens in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts liegt der Schwerpunkt vor allem auf Architektur, Kunst, Musik und Wissenschaft im sozialen Kontext der sich rasch ändernden Metropole.

Die Exkursion ist für Ende Mai geplant; grundsätzlich hoffen wir, dass Option 1 möglich sein wird, Option 2 bildet den Plan B.

Hier geht’s`zur Exkursion „Die Südwestfront oder Triest“

 

603.504 Das osmanische Südosteuropa

Lisa Brunner und Arno Strohmeyer

Die Epoche der Herrschaft der Osmanen über Südosteuropa begann im 14. Jahrhundert. Weite Teile der Region waren bis an die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert Teil des Osmanischen Reiches. Die lange osmanische Herrschaft führte zu tiefgreifenden politischen, sozialen, wirtschaftlichen, religiösen und kulturellen Veränderungen, die bis heute Südosteuropa und das Leben der Menschen prägen. Gegenstand der Exkursion sind diese fundamentalen Prägungen und ihre Folgen bis in die Gegenwart. Besondere Aufmerksamkeit finden Transkulturalität, Assimilationsprozesse, Erinnerungskulturen, Architektur und religiöse Phänomene.

Im Mittelpunkt stehen vier Länder (Bosnien und Herzegowina, Rumänien, Serbien, Ungarn), von denen jeweils eine Stadt besucht wird, in der sich das Thema besonders gut abbildet: Sarajewo, Timișoara, Novi Sad und Pécs. Drei von ihnen waren bzw. sind derzeit europäische Kulturhauptstadt (Pécs 2010, Timișoara 2021-23, Novi Sad 2021/22).

Termin: 20.-29. Mai 2022

Hier geht’s`zur Exkursion „Osmansiches Südosteuropa“